Durchschnittsertrag
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In der Mikrookonomie ist der Durchschnittsertrag (auch: Durchschnittsprodukt, Durchschnittsproduktivitat) eines Faktors die auf eine Faktoreinheit im Mittel entfallende Produktionsmenge. Durchschnittsertrage werden berechnet als Produktionsergebnis durch Faktoreinsatz. Dabei kann es sich bei beiden Grossen sowohl um Wert- als auch Mengeneinheiten handeln.
Eine wichtige volkswirtschaftliche Kenngrosse ist die Arbeitsstundenproduktivitat. Sie wird berechnet, indem das Bruttoinlandsprodukt fur das Produktionsergebnis und das Arbeitsvolumen (Gesamtheit aller geleisteten Arbeitsstunden) fur den Faktoreinsatz eingesetzt werden. Die Kapitalproduktivitat wird analog aus dem BIP und dem Wert des Kapitalstocks berechnet.
Die Kehrwerte der Arbeitsproduktivitat (AP) und Kapitalproduktivitat (KP) heissen Arbeitskoeffizient bzw. Kapitalkoeffizient. Die Kapitalintensitat (k) verknupft die beiden Produktivitaten zu der tautologischen Beziehung: AP = k * KP.
Der Durchschnittsertrag ist maximal, wenn er gleich dem Grenzertrag ist. Liegt der Grenzertrag uber (unter) dem Durchschnittsertrag, ist die (partielle) Produktionselastizitat grosser (kleiner) als eins.
Dieser Text basiert auf dem Mikrookonomie-Glossar (http://www.mikrooekonomie.de/gl/gl.htm) von Professor Wilhelm Lorenz und ist unter GNU-FDL lizensiert. Kategorie:Mikrookonomie
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